Sucht Euch Leute zur Unterstützung!

Lernen macht viel mehr Spaß und wird erkennbarer, wenn man in Gesellschaft ist.
Auf dieser Seite geben wir Euch Beispiele für „gute Gesellschaft“, wie zum Beispiel
- Lernpartner
- Unterstützende Personen
- Ein Coach
- Lernen in der Gruppe
Lernpartner
Ein Lernpartner/eine Lernpartnerin kann jemand aus der Gruppe sein., jemand aus einer unterstützenden Organisation oder irgendeine andere Person, der Du vertraust. Es kann jemand sein mit dem/der Du Dich wohl fühlst und der/die daran interessiert ist, zusammen mit Dir Dein Lernen zu reflektieren. Und es sollte jemand sein der/die auch wirklich Zeit hat, Dich zu unterstützen. Natürlich könnt Ihr in Eurem Jugendinitiativenprojekt auch „peer supporting“- oder „coaching“- Paare bilden und gemeinsam über Euer Lernen reflektieren.
Es liegt an Euch, wie Ihr Euch entscheidet, Euch über Euer Lernen auszutauschen. Klärt aber vorher die Rahmenbedingungen und die gegenseitigen Erwartungen ab. Das könnt Ihr als einen Vertrag ansehen, in dem Ihr Euch während Eures ersten Treffens auf Folgendes einigt:
- wie oft Ihr Euch treffen wollt, z.B. alle zwei Wochen für zwei Stunden, und
- wie Eure Treffen ablaufen sollen. Ihr könnt zum Beispiel festlegen, dass Ihr zuerst Eure Lernergebnisse der letzten zwei Wochen beschreibt/evaluiert, Ihr Euch dann Feedback gebt und darüber diskutiert, und dass Ihr danach die nächsten zwei Wochen plant.
Unterstützende Personen
Viele Jugendinitiativen-Projekte werden von einer Organisation unterstützt, die ihnen in finanziellen und rechtlichen Dingen hilft. Manchmal ist noch mehr Unterstützung für Euch vorhanden. Wenn es jemanden Bestimmtes in der Organisation gibt, den/die Ihr - individuell und als Gruppe - besonders mögt, dem/der Ihr vertraut, und den/die Ihr in Euren Lernprozess mit einbeziehen wollt, dann bittet ihn/sie doch einfach um Unterstützung. Seid Euch aber auch bewusst, dass manche Leute mit Ihrer Arbeit schon viel zu tun haben. Nehmt also eine Absage nicht persönlich und sucht weiter!
Coach
Manche Gruppen nehmen einen Coach in Anspruch, der das Jugendinitiativen-Projekt unterstützt. Das hat Vorteile. Wenn Ihr mit einem Coach zusammenarbeitet, dann bittet ihn/ sie doch um Unterstützung. Es könnte schwierig für den Coach sein, Euer individuelles Lernen zu begleiten, aber vielleicht kann er/sie Euch ja bei der Entwicklung Eurer Gruppe behilflich sein? Fragt nach so wenig Hilfe wie nötig. Je mehr Ihr selbst macht, desto mehr lernt Ihr auch!
Lernen in einer Gruppe
Während Eures Projekts lernt Ihr sowohl individuell als auch als Gruppe. Plant auch, was Ihr in der Gruppe erreichen wollt. Das ist eine wichtige Übung, da Ihr in Eurem späteren Leben vielleicht auch in Teams arbeiten werdet. Hier sind ein paar Fragen, die Euch helfen können, darüber nachzudenken:
- Welches Potenzial habt Ihr als Gruppe?
- Wie könnt Ihr es weiterentwickeln?
- Wie könnt Ihr Euch gegenseitig unterstützen und inspirieren?
Benutzt Euer Gruppenmotto (falls Ihr Euch eins ausgedacht habt), um über Euer Potenzial nachzudenken. Es könnte schon viel über Eure Gruppe aussagen.
Natürlich könnt Ihr auch Kleingruppen bilden, um Lernpartnerschaften aufzubauen – z.B. mit jemandem, der/die ähnliche Lernziele hat wie Du und den/die Du natürlich gern magst.
Hier findet Ihr ein paar Beispiele dafür, was andere Leute über die Lernergebnisse ihrer Gruppe in einem Jugendinitiativen-Projekt berichtet haben.
Für transnationale Jugendinitiativen: Besprecht Eure Ziele mit Euren Partnern. Überlegt, was Ihr mit- und voneinander lernen könnt.
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